Donnerstag, 20. August 2009
Von Colin Newman und Graham Lewis.





Samstag, 15. August 2009
Anton Kannemeyer, Fear of a Black Planet.





Freitag, 7. August 2009
Die Welt ist ein Dorf. Dies ist einer der besten Artikel, die ich seit langem über 'The Prisoner' gelesen habe.

The Prisoner




Montag, 3. August 2009
Welt am Draht, ein Film von Rainer Werner Faßbinder. Alle anderen, also Matrix, The Thirteenth Floor, oder was es da sonst noch gibt, haben einfach nur davon geklaut. Wenn mir jemand sagen kann, wo es die Komplettversion als Download gibt, dann immer her damit. Ein absolut gigantischer Film. Fred Stiller lebe hoch.

Die Handlung spielt in der Gegenwart der 1970er Jahre. Am „Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung (IKZ)“ wurde ein Supercomputer namens Simulacron-1 entwickelt, der imstande ist, eine ganze Welt künstlich zu simulieren. Diese virtuelle Realität läuft rund um die Uhr und wird von „Simulationseinheiten“ bevölkert, die in etwa dasselbe Leben führen wie wir und ein Bewusstsein besitzen. Außer einer „Kontaktperson“ wissen die simulierten Menschen jedoch nicht, dass ihre Welt nur eine Simulation bzw. ein Simulakrum ist. (Wikipedia)

Und hier die Hippies, die den doch ziemlich tollen Soundtrack spielen. Fast wie Neu! und Hallogallo. Aber längst nicht so gut.




Ein neues Weblog.









Dienstag, 28. Juli 2009


brd 1980
regie: muscha & trini trimpop
mit felix auer, michelle klose, jochen schmidt u.a.

humanes töten ist ein glam-trash-industrial film (18mm), in dem es um schweinereien geht.
die darsteller wurden fast alle aus dem ratinger hof publikum rekrutiert.
die hauptrolle spielt ein typ, der zwar nichts mit der dortigen musikszene zu tun hatte, dafür aber wie joe dallessandro für arme aussieht.

die handlung beginnt damit, dass der arbeitslose hauptdarsteller, der vom amt zu einem vorstellungsgespräch in einen schlachthof geschickt wird, dort in einem büro mit schon ziemlich vielen deko-schweinchen auf dem schreibtisch von der sekretärin (brigitte bühler, zugleich produzentin dieses films in einer kleinen solonummer) zum boss weitergereicht wird, welcher schauspielerisch herausragend bei einem merkwürdigen einstellungsgespräch ausführlich die vorzüge von schweinen schildert und währenddessen rohe leber von cocktailspiesschen lutscht, was dazu führt, dass der held am nächsten tag als neuer unter 4-5 schon vorhandenen, zart bis hart übergeschnappten schlachtarbeitern zur schicht antreten darf.



der film ist mit ätzender prägnanz gedreht. die requisiten schrauben sich in den kopf. der held hat ein radio, aus dem immer die richtige musik tönt: 50er jahre songs und schnulzen. er geht in die disco und lernt eine frau kennen, die schliesslich zu ihm zieht.



die arbeit und der alltag werden ebenso sparsam wie überdreht dargestellt. wenn die darsteller essen oder trinken, sind die geräusche lauter als die immer wieder erklingende „richtige musik“ aus dem radio.
unter den schlachtarbeitern ist mir michael jansen (padlt noidlt) aufgrund seiner damals noch vorhandenen haarpracht aufgefallen.



humanes töten hat das ätzende flair von kaltem krieg und drogenkater, ein richtiges ende darf jeder zuschauer, der sich die 2 stunden verbilligt antut ebenfalls erwarten, aber davon verrate ich hier nicht mehr, als dass es menschen mit vorliebe für schnitzel, haxe oder sülze immer wieder hart ankommen wird, diesen film zu sehen.

tapper zukie: message to pork eaters




Samstag, 25. Juli 2009


es ist richtig, dass der ostrich 1978 zu den besten deutschen fanzines zählte, woraus sich selbstverständlich nicht ergibt, dass das ostrich-blog 2009 noch ein fanzine der damaligen art ist, geschweige denn mit heutigen fanzines und ihren spezialgebieten konkurrieren kann oder möchte.

es scheint mir weder die aufgabe des ostrich-blogs zu sein, altbackene ereignisse detailgetreu für dabeigewesene zu rekapitulieren, noch dinge, die uns in unserer jugend bewegten zum anschauungsmaterial für inzwischen nachgewachsene interessenten zu machen.
auf diesen beiden gebieten habe ich im rondo-blog sowohl mein bestes getan, als auch mein archiv erschöpft.

das ostrich-blog sah ich bei seiner gründung als ausweg aus dem rahmen des rondo-blogs, der in solchen momenten zu eng wurde, als es um persönliche meinungsäusserung ging. klar definiert war für mich nichts, ausser der treue zu einer gewissen frechheit, die der ostrich 1978 als grundbestandteil hatte.

die umsetzung dieses vorsatzes hat bis auf zwei hollow skai-artikel und einer peter hein-geschichte nicht stattgefunden, da ich einsehen musste, dass es niemanden mehr zum beschimpfen gibt, weil mich das interesse an den überresten der figuren von damals einfach verlassen hat wie ein traum, der sich auflöste nachdem ich meinte, darin gelebt zu haben.

die welt hat (nach f. apunkt schneider) längst aufgehört, unterzugehen. deshalb ist auch der ostrich nicht mehr signalgeber für kommende umwälzungen, sondern ein amputiertes trojanisches steckenpferd gefüllt mit abgelaufenen stinkbomben ohne aufschrift.


hcirtso




Donnerstag, 23. Juli 2009
Sascha Lobo fuchtelt mit dem Finger

Liebe Kinder, so schaut ein Punker aus. Punker erkennt man an den komischen Haaren und daran, daß sie komische Musik machen. Der Punker im Bild macht keine Musik, aber man kann ihn im Werbefernsehen und auf Plakaten an U-Bahn-Haltestellen bewundern, wo er ganz groß drauf abgebildet wird. Punker werden nämlich immer berühmt.

Nun wißt ihr, was ein Punker ist.

Wenn ihr noch mehr über Punker wissen wollt, dann schaut doch mal in die Blogbar herein, wo der freundliche Mann hinter der Theke euch sicherlich gerne eine Limonade spendieren wird.

Foto: Wikipedia