
...und danach nochmal und nochmal und nochmal: ich besitze keine bootlegs von ihm und weiss nicht, ob er dieses stück in all den jahren oft live gespielt hat, - vermute aber: ja, denn es gehört zu seinen guten drei (oder fünf), - in der originalversion eines der ganz ganz wenigen erträglichen heavy-metal stücke überhaupt...
(1990)

das ist eine seltene version, die ich auf einem sampler von 1987 gefunden habe und der sänger ist eine authentische verkörperung seiner eigenen musik geworden. wo immer ihn das auch hingeführt haben mag, er hat viel mehr dabei riskiert, als nötig war, um besser als lou reed zu bleiben (päderastie verliert 3:2 gegen koprophagie).

hier ist etwas für nostalgiker

staub von 1987

wer dabei war, dem singt jede fluse ein lied!
Perfekt.

Flickr Photo von Wilson Neate, der auch ein hervorragendes Buch über Pink Flag geschrieben hat und von dem es demnächst wohl auch ein komplettes Buch über WIRE geben wird.

Photo von SCDistribution.
Ich muß jetzt weg, Zigarren und Plastikuhren kaufen.

Flickr Photo von Wilson Neate, der auch ein hervorragendes Buch über Pink Flag geschrieben hat und von dem es demnächst wohl auch ein komplettes Buch über WIRE geben wird.

Photo von SCDistribution.
Ich muß jetzt weg, Zigarren und Plastikuhren kaufen.
glaubt nicht, was ralf sagt, DAS HIER ist genial. das ist nämlich (hust) avant-garage, und kein schwaches aufgebrühe aus ehedem zündenden jugendwerken. hier gibt es mut zum altern - das stück dürfte sicher auch schon seine 15 jährchen auf dem buckel haben.
Wreckless Eric, Lene Lovich – und der Captain bedient das Schlagwerk. Es kann kaum etwas besseres geben. Seltsam träges Publikum allerdings.
dank internet weiss ich heute, was die clash minus topper headon am 28.12.1982 in den wessex studios in london getrieben haben: sie haben mit der namenspatronin des ersten stückes ihrer ersten lp eine single aufgenommen. klingt leider nicht genial, stimmt aber.
die b-seite besteht aus einer grauenhaften version von "sex machine", von der wir das leichentuch nicht lupfen.

im gewaber spätpsychedelischer und frühschwermetallischer töne, denen ich beim ohrenaufschlagen mit 14 zuerst überall begegnete, schälte sich gary glitter akustisch wie ein fels aus der brandung, was zum grossen teil am einsatz seiner vielköpfigen band mit zwei schlagzeugern lag, die auch ohne ihren frontmann ab 1975 viele minderjährige durch ihren sound verführte, während vom „leader“ fortan mehr und mehr private einladungen zum duschen an teenager adressiert wurden, die ihn schliesslich tief ins verlies der öffentlichen ungnade gespült haben.
an dieser stelle möchte ich darauf hinweisen, dass onkel gary sich von beginn seiner laufbahn an in seinen texten geradlinig zu seinen späteren vorhaben äusserte, und dass man ihn darum in seinem eigenen fall zum kronzeugen hätte erklären sollen.

der ostrich beteiligt sich an der etablierung neuer begriffe, grüsst frau dreier, sowie die herren gleim und fuchs und eröffnet ebenfalls eine gleichnamige rubrik.
und auf anregung von franz nun auch bei the cartoonist. spät, aber immerhin.
eingedampfte version eines elektronisch misshandelten porno-soudtracks.