Montag, 16. August 2010
warum war lou reed 1974 cool? - weil er jung und fies war. später verlor sich sein ansehen auf unelegante weise, weil er nicht rechtzeitig starb. drogen nimmt er keine mehr. er ist "zu sich selbst" (und zu laurie anderson) gelangt und gibt sein geld jetzt für einen schosshund aus. gelegentlich macht er esoterisch angehauchte instrumentalmusik mit anderen v.i.p's, aber nur noch im sitzen. irgendwo in holland bimmelt dazu eine kirche "perfect day".





Sonntag, 15. August 2010




Samstag, 14. August 2010



in düsseldorf - pempelfort, ecke rethel - und heerderstr.
dort gibt es eine verkehrsinsel, die gross genug wäre, um ein schild zu tragen, das seinen strahlenden namen in frischer erinnerung hält.





Donnerstag, 12. August 2010
im zuge dieser bereits im anderen ostrich angelaufenen aktion zur billigen hebung der kultur in unserer provinzhauptstadt schlagen wir als zweiten ort der umbenennung eine brückenkreuzung vor, die vom worringer platz über das ansteigende stück der ackerstrasse erreichbar ist, wo sie praktisch als schwelle zu flingern fungiert, einem teilweise etwas abgerissenem stadtteil, der dahinter beginnt.



dass dort auch eine kirche steht, dient zur orientierung;



einer meiner ersten erkundungsgänge durch düsseldorf führte mich 1976 vom hbf bis auf diese brücke, wo man eine aussicht ins gemeine niemandsland hat, die weder kö-glanz noch schickimicki, sondern die trostlose atmosphäre der bandfotos auf der ersten dr feelgood-lp heraufbeschwört, obwohl es hier kein wasser gibt.



deshalb schlage ich eine änderung des jetzigen namens (den ich in 30 jahren weder kannte, noch benützte) in




vor.
synchron zur ehre von dr. feelgood und zum wohle der bevölkerung:







john springate (2.v.l. - hier mit seiner ersten gruppe) ist seit 1974 sänger und bassist der glitter band.









und sein musikalisches funkeln erstrahlt bis heute:





Dienstag, 10. August 2010
















hier gibt es drei aus verschiedenen gründen sehr gute stücke:


einmal iggy's original 1973er raw power jacket und ein erst kürzlich ausgegrabenes fossil aus den sessions zur gleichnamigen lp:

doojiman
(outtake from the sessions for raw power)



und eine neue, mikroskopisch getreue instrumentaltrötenversion ihres klassikers von 1970:

dirt
(the ridicolous trio plays the stooges, 2004)




Sonntag, 8. August 2010




Freitag, 6. August 2010


mx-8o sound